Donnerstag, 2. Februar 2017

Fitness




Ich komme aus einer sportlichen Familie und war schon als Kind viel auf den Beinen. Ob Reiten, Bogenschießen, Schwimmen, Skifahren, Tanzkurs, Badminton oder der Schulsport (den ich Klasse fand).

Doch in der Jugend schlief das ein – ich versteckte mich und verlor lange Zeit das Interesse, den Willen und die Motivation.

Bloß nicht bewegen !

Ist ja anstrengend !

Quälen macht keinen Spaß !



Vielleicht kennst du diese Sätze. Gleichzeitig geht man aber auseinander wie eine Brezel. Fühlt sich fett und man geht nicht mehr raus ohne sich hinter großen Klamotten zu verstecken. Man hat das Gefühl, dass jeder der einen ansieht oder der an einem vorbeigeht denkt: "Oh, kuck dir die Dicke an. Wie kann man nur so fett werden." Obwohl das wahrscheinlich garnicht stimmt – man denkt es trotzdem. Und man schämt sich.

Den ersten Impuls bekam ich durch die "persönliche Freiheit" der eigenen Wohnung, bzw. Der Laufstrecke, die kaum besucht war und ich mich "sicher in die Wildbahn" begeben konnte.

Ich fing an die strecke zu gehen, dann zu walken und schließlich zu Laufen.

Das wichtigste – NICHT NACHDENKEN. Anziehen, raus gehen – los laufen. Punkt.

Sobald man überlegt: " Oh es sieht nach Regen aus." " Ich hab ja garnix fürs Joggen zum Anziehen und da seh ich bestimmt doof oder dick drin aus." , " Ich könnte ja noch eben abspülen."
da schnappt die Falle zu und man geht garantiert nicht raus.

Dem ersten Impuls "Raus" sofort nachgehen – nicht überlegen.

Das half und hilft mir immer noch. Ich mach einfach.

Und ja es ist anstrengend, aber auch befreiend. Das Gefühl danach, dass man etwas Gutes für sich getan hat und die Glücksgefühle beim Sport selbst sind so wichtig und man kann mit Recht stolz auf sich sein. Es motiviert einen weiter zu machen. :)

Im Moment sieht mein Trainingsplan wie folgt aus, da ich vormittags noch Zeit habe:


Montag + Mittwoch + Freitag = Fitnessstudio

Ich gehe meinen Trainingsplan an den Maschinen durch und mache Krafttraining zum Muskelaufbau.

Dienstag = Yogakurs bei der super tolle Susanne !

Yoga mache ich aber auch Zuhause so oft es geht. Ich will endlich die Vorbeuge schaffen und zu meinen Zehen kommen. Durch das jahrelange sitzen sind meine Muskeln an der Bein-/Kniehinterseite verkürzt und es zieht ordentlich bei den Übungen.

Sonst gehe ich fast täglich Joggen. So ca. 3-10 km je nach Strecke und lasse mir aber dabei auch Zeit. Da bin ich so 30 – 120 Minuten unterwegs. Wenn ich gerade nicht so fit bin, gehe ich trotzdem - schnelles Walken. Je nach dem was mir mein Körper sagt - was ihm gut tut.

Zuhause mache ich noch ein paar Workouts oder schwinge mich bei schlechtem Wetter auf den Heimtrainer (Radeln).

Es klingt erstmal viel, aber es ist wirklich nicht viel Aufwand, wenn man bedenkt, was es einem gibt. Energie, Kraft und Lebensfreude ! Man nimmt ab, die Muskeln werden fester und man kommt Schritt für Schritt seiner Traumfigur entgegen.

Was man wirklich braucht ist Geduld ! Schließlich ist man ja auch nicht von heute auf morgen dick geworden. Es hat Zeit gekostet sich den Speck anzufuttern und rund zu werden. Gib dir auch die Zeit abzunehmen ! Genieße den Weg dorthin. Der Augenblick zählt. Umso stolzer bist du dann, wenn du zufrieden in den Spiegel blickst.

Eure Yvonne

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen