Eat - Pray - Love und wie es mein Leben beeinflusste.





Sowohl das Buch: Eat, Pray, Love* und als auch der Film gehören zu meinen Lieblingen und sie haben mich selbst sehr stark geprägt.

Das Buch fand mich, nicht zu seiner "Hype-Phase" sondern später erst, als es mir schlecht ging und ich lies zu, dass es mein Leben zum Positiven verändert hat.
Danke!



Ich habe sowohl die deutsche, als auch die englische Fassung gelesen und gesehen und bin von allen begeistert. Julia Roberts verkörpert mit ihrem ansteckenden Lachen Elizabeth sehr gut. Auch wenn ich finde, dass der Film trotz seiner Länge von 143 Minuten viiiiiiiel zu kurz ist. Man hätte noch soviel mehr reinpacken können. 

Elizabeth´s Geschichte hat mich einfach gefesselt und inspiriert. Hier * könnt ihr mehr über den Inhalt lesen.

" Man muss sehr höflich/geduldig mit sich sein, wenn man etwas Neues lernt." Zitat aus Eat, Pray, Love

Wie wahr! Man benötigt Geduld. Ich habe gelesen, dass man rund 10.000 Stunden benötigt, um bei etwas dem Meistergrad nahe zu kommen. Also üben, üben und nochmals üben. Stetig sich weiterentwickeln, dranbleiben  und geduldig mit sich sein, wenns mal nicht so flott läuft. :)

Ich begann durch das Buch soviel Neues für mich zu entdecken !
Sprachen:  Italienisch, Norwegisch, Gälisch *ach seufz* 

Und das Essen erst bzw. das Kochen! Mit wieviel Lebensfreude und Lust sie das Essen beschreibt und dann natürlich auch isst. Einfach herrlich ! Es macht Freude auf mehr. Ich sag nur "gefüllte Kürbisblüten". Yammy ! Davon mache ich zur gegeben Zeit einen extra Blogeintrag.


Auch andere Hobbys gewannen mehr und mehr an Bedeutung, wie z.B. das Malen oder Nähen.






Meditation und Yoga, als Hilfe zur Selbstfindung und Körperwahrnehmung. Ich kaufte mir meinen erstes Yogakissen und eine Mala zum meditieren. Holte mir Bücher und Übungsdvd´s. Ich fastete sogar 2 Wochen mit Säften (tat mir sehr gut).




Doch all das, lies meine Blockade im Inneren nicht verschwinden. Es nagte noch tief in mir, passte nicht, lies mich nicht los.


"Das Einzige, was noch schwieriger war, als zu bleiben - war zu Gehen. Ich wollte niemandem weh tun." Elizabeth Gilbert (Eat, Pray, Love)


Dieser Satz spiegelte recht gut wider, wie ich mich in meiner Beziehung fühlt. Ich sehnte mich danach ich Selbst zu sein, frei zu sein. Meine Blockade zu lösen - zu durchbrechen. 

Durch das Buch fing ich an, mich mit Yoga, Meditation und mit mehr mit mir selbst zu beschäftigen. 

Denn schließlich muss/müsste man sich nicht trennen, nur um man selbst zu sein - in einer  guten und passenden Beziehung, ist das auch so. ;)

Ich prüfte und überdachte meine Beziehung. Doch das ist wirklich nicht einfach. Man kann nicht immer sagen, ob es besser wird, wenn man geht  - ob es wirklich das ist was man braucht. Man ist unsicher, hat Angst.

Liebt man seinen Partner denn eigentlich noch? Oder ist es eher eine Art Gewohnheit, Angst allein zu sein/zu bleiben? Hält man fest, weil man ohne den anderen nicht mehr kann, aber eigentlich auch nicht mit ihm? Ist es eher eine Art Freundschaft oder gar Zweckgemeinschaft? Was möchte man wirklich?

 DEN Traummann gibt es nicht. Der, der 100% aller Träume und Wünsche, die man an einen Partner hat, erfüllt. Ich gehe davon aus, dass der eigene Traummann durchaus zwischen 70-90% liegt und für einen passend - die Liebe des Lebens - ist. Man muss in jeder Beziehung Kompromisse machen und das ist auch gut so und nur natürlich.

Mir hat die Trennung geholfen und es war der richtige Schritt. Ich bin dankbar für die Erfahrungen und die Zeit mit ihm und wünsche ihm, dass er glücklich ist, wo er auch immer hingeht ihm Leben.

Leider sind Singles heutzutage öfter ja der Meinung (dabei beziehe ich mich auf Singels die ich in meiner Umgebung persönlich kenne): "Ach, der hat die und die Macke, das gefällt mir nicht, gibt sicher bessere."  Und das obwohl sie noch garnicht wissen wies erst ist, wenn man länger (1 Jahr +) zusammen wohnt/lebt. Denn DAS ist die Prüfung fürs Leben. Wenn die "Glücksgefühle, die Euphorie" sich legt und man mit dem Partner den Alltag lebt, merkt man erst, wie es ist - ob es passt. Doch wie gesagt, viele springen vorher ab: "Der nächste könnte ja 1-2% mehr in Richtung 100% gehen" und sie hetzen von einer "Enttäuschung" (für sich selbst - nicht der Partner) in die Nächste.
Sind frustriert, unglücklich, zweifeln ("Ach, der letzte war doch garnicht so verkehrt - hät ich es doch länger probiert.")

Wie schade!

Denn unter all denen, die vielleicht keine 100%, aber durchaus in der Nähe liegen, hätte der "persönliche Traummann" sein können. Diese Singles haben immer mein Mitgefühl (kein Mitleid - das ist etwas, was negativ behaftet ist) und ich wünsche ihnen allen, dass sie mit offenen Augen und Herzen durchsleben gehen und ihren Partner finden. 

Habt Mut und bleibt achtsam! Nicht nur im Umgang mit euch selbst, sondern auch mit euren Liebsten!


Eure Yvonne





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