Achtsamkeit


Achtsamkeit wird ganz groß geschrieben in diesem Jahr.









Bereits Ende letzten Jahres sprang mich dieses starke und zu der Zeit aber etwas fremde Wort so oft an, dass ich schnell das Gefühl hatte – Achtsamkeit – das Wort ist wichtig.

Was ist Achtsamkeit? Was bedeutet es mir und achte ich wirklich auf mich, meine Umgebung – auf den Moment im Jetzt in meinem Leben?



Es begegnetet mir bis jetzt so oft, dass es mein Wort des Jahres 2017 wurde und ich es auch für die Zukunft täglich übe -  achtsam zu sein. 

Sei es beim Spazieren gehen, meditieren, essen oder Treppensteigen. Sogar meine Lieblingszeitschrift Happinez hat das Thema im Monat Februar aufgegriffen und ich war begeistert über den Artikel über Jon Kabat-Zinn, welcher als Pionier und Wegbereiter im Thema Stressbewältigung mit Hilfe von Achtsamkeit und Meditation gilt.



Doch was ist Achtsamkeit wirklich für mich? Sie hilft mir, mich im Jetzt zu fokussieren, den Moment der jetzt ist (und das ist der einzige der zählt) bewusst zu erleben, zu achten und dankbar zu sein. Er läd ein zum Genießen und sich selbst zu spüren. Man schöpft daraus Kraft, Energie und Freude.



Es gab Zeiten, da verlor ich mich direkt in Gedanken, Sorgen, Grübeleien über die Vergangenheit und machte mir Sorgen über die Zukunft. Mit meiner Vergangenheit habe ich komplett abgeschlossen. Zwar gibt es 2-3 Situationen wo ich gerne erfahren hätte, wie ich mich bei einer anderen Entscheidung entwickelt hätte – wer ich geworden wäre, aber ich bin ich und das jetzt. Das ist es was zählt. Sicherlich denke ich auch an meine Zukunft, mache Pläne und habe gewiss auch Wünsche und Erwartungen, aber ich lasse mich nicht davon diktieren und versuche im "Fluss des Lebens" zu leben. Man kann trotz guter Planung nie sagen, was wirklich passieren wird. Es kann von Heute auf Morgen ganz anders kommen als man denkt. Man sollte stets das Beste aus dem machen was man im Moment tun kann und achtsam sein.

Übung ist der Schlüssel zu allem. Mit einer großen Portion Geduld versteht sich. :)
Der Mensch benötigt ca. 4 Wochen, bis er neue Gewohnheiten erlernt hat und danach fällt es einem leichter und irgendwann denkt man schon garnicht mehr darüber nach.

Auch sollte man bei Neuem immer geduldig mit sich selbst sein. Alles braucht seine Zeit. Und es ist der Weg der zählt. 

Am einfachsten übt man, indem man sich Fragen stellt: 

"Was fühle ich gerade?" 
Damit sind gerade weniger Gedanken gemeint, als Empfindungen. 
"Wie fühlt sich der Boden an z.B. beim Joggen oder einfach nur Stehen?"
"Spüre ich den Wind?"
"Zwickt etwas im Körper?"
"Habe ich Hunger oder nur einfach Appetit?" (wichtige Frage, beim Thema "Langeweileessen")  
"Was höre ich gerade"?

Ein Beispiel von mir:

Bei meiner Joggingstrecke, laufe ich zwar in wundervoller Natur, aber ich habe immer eine Autobahn in der Nähe. Man hört das monotone, manchmal etwas zu laute Rauschen im Hintergrund. Jetzt könnte ich mich aufregen und ärgern, dass ich nicht in schöner Stille laufen kann, aber ich mach es nicht  - verschwendete Energie. Ich nehme es war, bleib aber nicht dabei - lass es sein wie es ist und richte meine Aufmerksamkeit auf andere Geräusche. Ich liebe Waldgeräusche, vorallem das Rauschen der Bäume oder das Vogelgezwitscher. Man hört einen Kuckuck oder das muntere Gurgeln von der kleinen Gründau. Darauf richte ich mein Gehör. Was höre ich im Moment? Und wenn ich nichts höre - Stille. 

Das kann man in jeder Situation üben und es hilft auch, aus dem Gedankenkarusell auszubrechen. Hierzu später mehr. :)

 





Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt. 

- Buddha -

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