Freitag, 16. Juni 2017

Ernährung Juni


Da ich ja leider noch auf Salat/Rohkostabstinenz bin, muss eben mehr Gemüse her! Und langkettige Kohlenhydrate mit einem niedrigen Glyx (glykämischen Index).

Diese werden langsamer verarbeitet und der niedrige Glyx sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht zu stark/schnell ansteigt.


Langkettige Kohlenhydrate sind z.B:

  • Reis
  • Vollkornnudeln-Nudeln
  • Brot
  • Kartoffeln
  • Nüsse
  • Mandeln
  • Trockenobst
  • Haferflocken
  • Hülsenfrüchte
  • Vollkornprodukte

Kurzkettige Kohlenhydrate (die man meiden sollte oder nur in sehr geringem Maße verzehren):

  • die meisten Obstsorten
  • Fruktose (allgemein Fruchtzucker)
  • Traubenzucker
  • Haus-,Rohr-, Malz- und Rübenzucker
  • Honig
  • Milch, einige Milchprodukte und Laktose
  • Maltodextrin (in Limonade o.ä.)
  • Süßigkeiten

Wie gesagt, man muss dabei auch immer den individuellen Glyxfaktor im Auge behalten. Hierfür gibt es diverse Bücher, Apps und Seiten im Internet für den täglichen Gebrauch.





Ich finde zwar Low Carb klasse, aber No Carb geht meines Erachtens garnicht. Man benötigt Kohlenhydrate als Energielieferanten und man sollte insgesamt auf eine ausgewogenen Ernährung achten - dazu gehören eben auch Kohlenhydrate. ;)


Des weiteren gibts bei mir morgens 1 Dinkelbrötchen mit diversen Aufstrichen.

Mittags oder Abends meistens etwas Warmes. Wobei ich derzeit meine Kalorien reduziere und somit 1 Hauptmahlzeit sprich "Warm" zu mir nehme und das andere ausfallen lasse.

Da ich sehr viel Wasser trinke, verspüre ich auch keinen Hunger in der Zwischenzeit und ich halte doch einiges vom "intermittierendem Fasten", sprich längere Pausen zwischen den Mahlzeiten.





Bei den heißen Temperaturen gibts bei mir auch öfter Sushi. Vegan und in Bioqualität - natürlich selbstgemacht. :) Dazu mach ich noch einen extra Blogeintrag.

Soviel erstmal zu Essen im Juni !



Ganz liebe Grüße

Eure Yvonne






Donnerstag, 15. Juni 2017

#Mojo is back!



Endlich ist es soweit ! Endlich kann ich wieder meinem morgendlichen Jogging #Mojo fröhnen. Yay!

Auch sonst gehts mit der Fitness wieder bergauf. Da die Gelenkschmerzen nun vollkommen weg sind und auch mein Darm sich nun gut erholt hat, gibt es kein Halten mehr. *auf Holz klopf*

Yoga und Laufen am Morgen, dazu Workouts und demnächst wieder ab ins Fitnessstudio ! Oh wie ich mich mega darauf freue. Da werde ich gleich ganz hibbelig. Die Pause war doch ziemlich lange...

Auch liebäugle ich mit der Anmeldung bei einem Kampfkunst - Verein. Kendo fänd ich ja klasse oder eine Art Mixed Martial Arts. Naaa mal sehen was die Zeit so bringt.

Schon mal was von Shuffle und Jumpstyle gehört? Nich? Ich finds klasse und ist für mich daheim eine richtig gute Abwechslung zum normalen "Sport". Nun die Musik ist nicht jedermans Sache, aber ich kann mich da meist nicht lange halten und muss tanzen. *G*



Der neue Yogakurs fängt auch bald an und ich bin mit dabei ! Den letzten musste ich leider aussetzen, da ich mich nicht ohne starke Schmerzen auf meine Hände stützen konnte, geschweige denn sonst großartig bewegen.

Auch fand der Wohltätigkeits Marathon hier in Langeselbold leider ohne mich statt, was mich richtig traurig gemacht hat... Argh.. Gesundheit ist eben etwas extrem wichtiges und wehe dem, ders gerade nicht ist. *seufz*

ABER EGAL ! Jetzt gehts mir gut und JETZT zählt ! Also auf an die Geräte, auf die Matte und legen wir los !


Super tolle freudige Grüße

Eure Yvonne


Montag, 5. Juni 2017

Selbstliebe


Selbstliebe ist für viele heutzutage ein Fremdwort geworden. Leider ! 
Dabei ist sie doch so wichtig.

"Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben"





Man sollte meinen, Selbstliebe und vorallem Akzeptanz des eigenen Selbst und des eigenen Körpers sollte normal und natürlich sein. Doch leider weit gefehlt in der heutigen Zeit.

Menschen (vorallem Frauen) hadern mit sich selbst, hassen sich sogar. Sich selbst und ihren eigenen Körper. Warum nur? ... Schuld ist hier eindeutig das "moderne Marketing", sprich die Medien.

Man wird geplagt von Selbstzweifel, man ist nicht "gut genug", "möchte besser sein", "schöner, reicher, beliebter, glücklicher" - man entspricht nicht dem "Ideal von sich " im Kopf und bricht darüber zusammen, man verzweifelt und es entsteht ein Teufelskreis.

Im Prinzip ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man sich selbst weiterentwickeln und fordern möchte. Gesundes Wachstum der eigenen Persönlichkeit oder man wird fitter/gesünder was den Körper angeht. Warum nicht?

Aber viele haben sooo unerreichbare Ideale in ihrem Kopf, welche erstens so von niemandem erreicht werden können, noch passt dieses Ideal erst garnicht zu einem selbst - da man selbst ja jemand ganz anderer ist bzw. wäre und das ist auch gut so ! Jeder hat seine tollen und weniger tollen Seiten - niemand ist perfekt ! Auch die Makel haben ihren Sinn im Leben und helfen uns sogar, sie beschützen uns oder helfen uns zu wachsen. Hierfür muss man sie aber auch erst wirklich kennen (nicht verteufeln) und annehmen - sie sogar lieben lernen.

Jeder ist vom Kern her gut so wie er ist - jeder darf sich lieben so wie er ist !

Um mit diesem Thema besser umzugehen und da ich Bücher liebe, habe ich mir folgende zur Hilfe geholt und bin positiv überrascht, wie wenig wir doch über uns selbst wissen - geschweige denn, wie wenig wir uns doch wirklich Lieben und was wir draus für uns selbst an Wissen, Kraft und Liebe schöpfen können.




Es sind 2 Arbeitsbücher (hier soll Arbeit nicht negativ klingen), vielleicht nenn ich es eher "Bücher für eine Entdeckungsreise zu sich selbst" und "dem Finden der Selbstliebe". Beide sind sehr schön gestaltet und laden zum Nachdenken und zu AH- Effekten ein. Dazwischen gibt es für einen so einiges zum selbstausfüllen und reflektieren.




Danke Stefanie Carla Schäfer und Tina Schütze, dafür, dass ihr so tolle Bücher geschrieben habt und euer Wissen mit uns teilt! 2 wundervolle Frauen. :)


Zum Thema "liebe den eigenen Körper" habe ich bereits vor längerer Zeit auf Facebook folgenden Film gepostet - da lief er gerade im Kino an. Leider konnte ich ihn zu derzeit nicht im Kino sehen und hab ihn mir per DvD bestellt. Sogar die liebe Claudi hat ihn nun entdeckt. :)



Hier verlinke ich euch noch einen Trailer:


Hut ab vor Taryn, sie ist wirklich eine Powerfrau und darf gerne Vorbild für alle Mädchen und Frauen dieser Welt sein. Liebt euch selbst und vorallem - liebt euren Körper - er ist schön so wie er ist !

Auch hier muss ich sagen, ich verteufel es nicht, wenn man abnehmen will (will ich ja auch), aber ich finde es schrecklich, wie in der modernen Welt geschwindelt, gelogen und ein Ideal aufgezwängt wird, dass es weder gibt (und wenn dann sind es nur 1-2% der Bevölkerung die dieses "Glück" haben so "unheimlich schön" zu sein, glücklich sind sie meist dann dennoch nicht...) noch dem man im Wahn hinterher jagen sollte.
Jeder sollte sich so entwickeln wie er sich wohl fühlt, ohne Zwang, ohne Angst nicht genug zu sein. Gesunde Selbstverwirklichung hin zu einer gesunden natürlich Schönheit - die bereits jeder auf seine Art und Weise besitzt ! Schau in den Spiegel und lächel dich an, freu dich, dass du dich hast - denn du hast nur dich und diesen einen Körper. Mach das beste aus dir, was du ja bereits bist. :)


Das Thema nehme ich mir derzeit zu Herzen und gehe jeden Tag ein Stück für Stück mir selbst entgegen.


Liebe Grüße

Eure Yvonne






Samstag, 3. Juni 2017

Krankheit im Urlaub + Besserung Juhu !

Ja ja, leider war ich davor nicht gefeit. :(

Da es mir vor und während dem Urlaub vom Darm her schlechter ging und ich auch starke Gelenkschmerzen hatte, war es nicht gaaaanz so locker im Urlaub, wie ich es mir gerne gewünscht hätte. Stornieren wollten wir aber auch nicht und sind von daher trotzdem gefahren.

Aber dann passierte mein persönliches Wunder ! 



Die Tage im Urlaub verbrachte ich mit 1-2 Tabletten Immodium akut und hab auf der Fahrt hin - und zurück immer gehibbelt und musste mich stark beherrschen.... Tagsüber gings dann, aber ich musste regelmäßig morgens beim Frühstück oder auch während dem Abendessen zum WC flitzen... echt nervig und frustrierend... und nachts kamen noch Bauchschmerzen hinzu.

Doch es gab einen Lichtblick ! Im Hotel Pirchnerhof, von dem ich hier bereits berichtet habe, gab es eine große Auswahl an Büchern zum Ausleihen und Kaufen von Hildegard von Bingen bzw. Dr. Wighard Strehlow. Darunter auch folgendes Buch:




Wirklich klasse geschrieben, leicht verständlich und im Sinne von Hildegard. Im Prinzip geht es um ein ganzheitliches Heilungskonzept. Das z.B. Erkankungen wie Crohn oder Colitis nicht einfach nur mit der Holzhammermethode "Cortison und Co." "bekämpft" werden sollte, das nur im äußersten Notfall, sondern, dass man das komplette Ganze sehen, beachten, ändern und heilen kann. Den ganzen Menschen.

Körper - Geist - Seele


Darunter fallen nicht nur die Symptome, sondern auch die Ernährung und auch das psychologische, sprich die eigene Seele.

Das Buch verweist auf eine Magen-Darm schonende Ernährung und gibt Tips im Sinne von Hildegard v. Bingen. Für die Ernährung im Allgemeinen gibt es noch ein extra Buch - Ernährungstherapie. 


Für die psychologische sprich Seelenseite gibt es dieses tolle Buch:


Ja, es ist eben sehr christlich gehalten und spricht auch vom Glauben an Gott, aber auch Menschen anderer Konfessionen oder Atheisten können hier mit gesundem Menschverstand wissen, was gemeint ist bzw. es ihrem Leben/ Glauben anpassen. Hildegard war nunmal Christin. :)

Für meine Erkrankung wird z.B. erwähnt, dass es an Glauben, Hoffnung und Geduld mangelt und man daher daran arbeiten sollte.

Sie spricht von Lastern und was man dagegen tun kann um Heilung zu erfahren. 

Es ist eben spirituell /religiös ausgelegt, aber für mich hat es einfach sehr gut gepasst.

Da ich auch ein spiritueller Mensch bin, aber über die ganzen Jahre hinweg nichts mehr mit dem Christentum zu tun hatte, war das für mich wieder eine neue, dennoch irgendwie vertraute Erfahrung.

 Ich bin katholisch aufgewachsen und mit 18 aus der Kirche ausgetreten. 

Auch Gebete "an Gott" waren mir fremd. Ich bat zwar irgendwie/wen um Hilfe oder dankte oft dem großen Ganzen oder Mutternatur, aber "der" Gott? Ihn sprach ich nie an. Das hat sich nun geändert. Nicht, dass ich jetzt zur Christin mutiert bin und wieder in die Kirche renne, denn das ist nicht Sinn der Sache. Wer das aber gerne macht - jedem das Seine. :)

Für mich gings eher um das Gebet und auch das "um Hilfe bitten dürfen". Zeitgleich Dankbarkeit auszudrücken für das was ich habe. Und das eben an "Gott".

Und was soll ich sagen? Mir hilfts und ich fühle mich wohl und aufgehoben. Jeder Gott und jede Göttin aus allen Religionen hat seine Berechtigung. Jeder nennt sie anders und wurde anders erzogen. Solange man niemandem, und auch sich selbst nicht schadet, soll jeder die Religion leben die ihm gut tut ! 

Auch Geduld ist für mich immer noch ein Thema, aber es läuft von Tag zu Tag besser.


Im Einfach Leben Laden, habe ich dann zugeschlagen und mich mit vielem eingedeckt, was bei meiner Erkankung hilft.




Von links nach rechts:  Flohsamenschalen+Bertram (sehr gute Qualität), Gewürze (Galgant, Bertram und Quendel zum Kochen, Wasserlilien- und Sanikeltrunk, Durchfalleipulver, Bärenhonigpulver Süßholzpulver und Schafgarbenpulver.

Nach dem Urlaub ging es mir die ersten 1-2 Tage aufgrund des hohen Immodiumgebrauchs wirklich schlecht, mit starken Schmerzen und ich hatte schon die Befürchtung, ich müsse wieder mit Cortison anfangen, ABER es kam ganz anders.



Ich fing mit der Hildegard Ernährung an. 

Alles in Dinkel (kein Vollkorn), sondern weiche Mehle in Nudeln, Reis, Brötchen etc. 

Weich gekochtes, leicht verdauliches Gemüse.

KEIN Salat oder Rohkost (zu dumm, ich liebe Salat, aber da muss ich durch).
KEIN Zucker oder zuckerhaltige Speisen - Apfel und Birne sehr weich gekocht verwendbar.
KEIN Fleisch oder Milchprodukte ( fiel bei mir eh weg).

Morgends und Abends (jeweils als erstes und als letztes) 1 Schnapsglas Wasserlilientrunk.

Als Brotzeit weiches Dinkelbrötchen mit Gemüseaufstrich. 


Zum Kochen verwende ich hier die Gewürze und vorallem das Durchfalleipulver (ohne Ei, nur mit dem Mutterkümmel und Pfeffer).

Abends vor 21 Uhr nehme ich ein Glas Wasser mit 1 TL Schafgabenpulver und 1 TL Flohsamenschalen und trinke noch ein Glas Wasser oben drauf. 

Jeweils zu den Mahlzeiten bzw. danach 2 Schnapsgläser vom Sanikeltrunk.

Das Bärenhonig-Birnen Muß habe ich noch nicht gekocht, da es mir schon in den ersten Tagen schlagartig besser ging. Wird aber auf jedenfall noch probiert. :)

Zu dem VIEL TRINKEN ! 

Hier habe ich mein absolutes Lieblingswasser gefunden.



Die Sorten von St. Leonhards Quelle. Ein Traum ! 

Ich hatte immer Probleme ausreichend zu trinken, aber dieses stille und milde Wasser schmeckt so herrlich frisch und leicht und geht runter wie nichts. Vorallem das Vollmondwasser hat es mir angetan und ich bin nur noch am Trinken. :)

Das hat zusätzlich meinen Stoffwechsel auf Trapp gebracht und es geht mir täglich besser.

Zusätzlich habe ich mir als süße Spielerei noch diese App geholt, welche einen ans regelmäßige Trinken erinnert. Süß gemacht und für mich perfekt. 

Plant Nanny heisst das gute Stück.


Man gießt mit jedem Glas das man trinkt quasi die verschiedenen Pflänzchen und hilft ihnen beim Wachsen. 


Fazit: Ein Durchbruch !

Über eine 1 Woche halte ich mich nun daran und kann schon etwas lockerer in Sachen Essen sein. Salat und schwer verdauliches, sowie Zucker vermeide ich immer noch. 

Mein Durchfall ist weg *yeah* und meine Haut hat sich verbessert, sprich die Neurodermatitis und meine Gelenkschmerzen sind einfach futsch ! Ich bin einfach nur begeistert und total happy ! 

Vorallem auch so Dankbar !

Danke dir, du der/die auf mich aufpasst und mir hilfst wieder heil zu werden ! :)

Ich hoffe ich konnte jemandem hiermit helfen, der vielleicht ähnliche gesundheitliche Probleme hat und wünsche euch noch ein wunderschönes entspanntes Wochenende !

Eure Yvonne




Freitag, 2. Juni 2017

Urlaub in Tirol


Jetzt war hier eine zeitlange "Urlaubsruhe" und ich hab mir das richtig gegönnt und die Zeit genossen. :)




Mit meinem Liebsten war ich im schönen Tirol !  1 Woche Entspannung pur (abgesehen von meiner Erkrankung - dazu später mehr). Es war herrlich dort !


Das Hotel ist liegt im schönen Alpbachtal und man hat einen herrlichen Blick auf die Berge.



Von dieser Seite wirkt das 4 Sterne Hildegard von Bingen Hotel Pirchnerhof wie ein typisches "älteres" Tiroler Hotel, aber es wird seinen Sternen auf jedenfall gerecht !

Wir hatten unser Zimmer auf der anderen Seite im 3 Stock und waren schlicht weg begeistert. Der Ausblick ist sagenhaft und man hat es sehr ruhig auf den Zimmern - was uns sehr wichtig ist. Nichts nervt mehr, als wenn man tagsüber oder schlimmer noch nachts, hört was der Nachbar so zu bequasseln hat. Alles sauber und ordentlich, wie mans sich wünscht.




Im Hotel selbst habe ich nicht fotografiert. Erstens wäre es mir unangenehm ständig überall alles mit dem Handy zu knipsen und zweitens war ich ja zum Entspannen und Genießen dort. Vielleicht gibts das nächste mal mehr Bilder. Daher gibts bezüglich Hotel und Essen hier jetzt einen Bericht. :)

Das Hotel liegt wirklich in einer schönen, ruhigen Lage und ist für verhältnismäßig wenig Gäste ausgelegt, zumindest wars bei uns sehr ruhig. Da es sich hier auch um ein Wellnesshotel handelt, haben wir auch diesem gefröhnt, im Sinne von Körperpackung und Massagen. Davon gibt es das nächste Mal noch mehr. ;) Wir waren auch täglich mittags 1-2 Stunden zusammen schwimmen, was sehr viel Spaß gemacht hat, da um diese Uhrzeit wirklich nur mal 1-2 Personen da waren und wir praktisch alles für uns hatten. Da wechselten wir immer zwischen dem beheizten Innenpool mit entspannender Musik und dem kühlen Aussenpool mit Blick auf die wundervollen Berge. Es war wirklich herrlich und wir habn geplantscht wie Kinder. *freu* Erst zum Nachmittag hin, waren die Pools vorallem außen stärker belegt.

Zu meinem Glück bzw. um meiner Ruhe willen gab es direkt im Wellnessbereich saubere schnell zugängliche Toiletten (hab sie zum Glück nicht gebraucht, aber sie waren in Reichweite).

Man kann mit dem Bademantel direkt mit dem Aufzug in den Wellnessbereich fahren, sofern man im Haupthaus ist. Wirklich praktisch. Es gab auch eine riesige Saunalandschaft (haben wir aber nicht genutzt, da wir nicht so die "Nacktrumläufer" sind, evtl. nächstes mal mit Saunahandtuch) und ein Fitnessstudio (das wir aber nicht besucht haben und auch garnicht fanden).



Das Essen war mega klasse und die Auswahl riesig.

Morgens sind wir ab 9 Uhr zum Frühstücksbuffet und man konnte zwischen sooo vielem wählen. Kaffee, verschiedene lose Kräutertees, Säfte oder Quellwasser zum Trinken.
Von Eiern mit Speck, über Marmeladen, frische selbstgemachte Aufstriche (auch vegan), Käse, Wurst und eine große Auswahl an verschiedenen Müslitoppings (auch vegane und mit Mandel/Sojamilch), Hildegards Habermuß (auch eine vegane Variante) und Obst soviel man will. Dazu natürlich frisches Brot oder Brötchen verschiedenster Sorten.

Mittags wie gesagt, waren wir dann schwimmen und wellnessen und genossen den Tag.




Ab 15 Uhr gabs dann die Nachmittagsjause, sprich Kaffee und Kuchen und belegte Brötchen und Salate.

Danach gings ab auf den Balkon und wir verbrachten viel Zeit beim Lesen oder mit 1-2 kleineren Ausflügen.

Ab 18 Uhr gings für uns zum Abendessen - 5 Gänge Menüs waren an der Tagesordnung. :)

Es gab 2 Suppen (eine immer vegetarisch/vegan), eine große Salatbar, Brote mit Aufstrich, 1 Vorspeise (da gabs leider 3-4 mal Fleisch oder Fisch, also nichts für mich),  als Hauptgericht konnte man immer aus 3 verschiedenen Gerichten wählen (z.B. 1 Fisch, 1 Fleisch oder 1 immer vegetarisch - bis auf die Tiroler Kässpatzen Unglick - da war Speck drin und sie mussten neu kochen. Oben drauf gab es als Entschuldigung noch eine Flasche Herzwein) und zum Abschluss noch ein Dessert.

Wir waren wirklich immer pappensatt, aber es war soooo dermaßen lecker und hat auch hier Sterne verdient. Die Portionen warn ausreichend und liebevoll dekoriert. Sollte man nichts von der Karte finden, kann man auch selbst Wünsche äußern. Ich habe sogar im Nachhinein gelesen, dass man auch Intoleranzen oder Vegan beim Buchen angeben könnte. Naja, das nächste mal. ;) Ich hab mich immer für vegetarisch entschieden und das gegessen was mir dann schmeckte bzw. ich essen wollte.

Vom Essen her also wirklich Top ! Und es wurde oft im Sinne der Hildegard von Bingen gekocht und Essen angeboten.


Ausflüge gabs natürlich auch, sofern es bei mir ging. Wir waren im Hildegard v. Bingen Kräutergarten in Reith im Alpachtal. Er war herrlich groß und es wurde gerade Frühjahrsputz gemacht. Leider blühte zu der Zeit kaum etwas und es war noch recht karg. Aber im Sommer und Herbst sicher eine Augenweide und die Gerüche ! Herrlich.
















In Reith gibts auch den "Einfach Leben" Laden im Sinne der Hildegard von Bingen. Und da ich im Hotel schon 2 Bücher geliehen und verschlungen habe. Musste ich dahin und hab voll zugeschlagen. Tolle liebevolle Beratung und ein großes Sortiment.









Zum Einkauf folgt noch ein eigener Blogeintrag, da es mir zu dem Zeitpunkt gesundheitlich nicht so gut ging.


Fazit zum Hotel:  Herrlich und auf jedenfall zu empfehlen. Es gibt auch Angebote bei denen der Preis dann nicht ganz so hoch ist und man kann auch spezielle Wochen buchen z.B. Yoga und Wellnesspackete. Wir werden wieder hinfahren und dort nochmehr unternehmen. Die Alpbachtal-Card ist inklusive bei uns gewesen. Damit bekommt man bei sehr vielen Gelegenheiten vergünstigten Eintritt oder sogar kostenlos Zugang z.B. Gondelfahren oder mit dem Bummelzug und Nahverkehr.



Hier auch ein kleines verwackeltes Video vom ersten Abend. ;)

video


Wundervolle Urlaubsgrüße !

Eure Yvonne

Montag, 8. Mai 2017

Fasten




Heute war bei mir Fastenbrechen angesagt. Hierfür gabs nicht klassisch einen Apfel.  Ich habe mir einen wunderschönen und leckeren Pfirsich im Paradieschen ausgesucht.


War das lecker!

Dieses mal habe ich nur kurz gefastet und zwar 5 Tage. 2012 habe ich bereits eine 2 Wochen Kur gemacht und es tat mir sehr gut.

Diesen Sonntag sind wir bei meiner Oma in Bayern zum Geburtstagsessen eingeladen und es geht danach direkt nach Tirol, für ein paar Tage zum Wellnessurlaub in den "Pirchner Hof " (Das erste ganzheitliche Hildegard-von-Bingen-Hotel). Nun hab ich noch ein paar Tage zum Kostaufbau und kann meinen Darm aufs Schlemmen vorbereiten.

Insgesamt habe ich in den 5 Tage 4,5 kg verloren. Was sicherlich zum Großteil Wasser und Darminhalt war, aber es soll ja hauptsächlich um das "Ausruhen und Heilen des Darms" gehen.

Und so hab ichs gemacht:

Entlastungstag:

Leichte Kost. Dieser Tag ist wichtig um sich körperlich und seelisch auf das Fasten einzustimmen.

Morgens - ein weiches Brötchen mit Gemüseaufstrich.
Mittags - eine kleine Portion Reis mit gedünstetem Gemüse
Abends - ein kleiner Salat

Ab 18 Uhr nichts mehr.

Schön in der Badewanne entspannt und gelesen.

1. Fastentag: 

Normalerweise nimmt man morgens zum Abführen z.B. Glaubersalz, Sauerkrautsaft oder Brottrunk. Ich habe nichts davon genommen, da ich eh sehr oft aufs Klo laufe und Glaubersalz den Darm nur unnötig reizen würde.

Dafür gabs Einläufe, jeden Tag 1-2 Mal. Diese sind sehr wichtig um die ganzen Reste und Schlacken-/Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen. Man glaubt garnicht, was und wieviel da immer rauskommt, auch noch nach Tagen des "Nicht essens". ;) Ohne Einläufe gärt der Rest und würde zu unangenehmen Gasbildungen und Bauchschmerzen führen. Er kann auch gegen Hungergefühle und Kopfschmerzen helfen.

Ich habe für den Einlauf körperwarmen Kamillentee benutzt. Nun hab ich sogar des öfteren gelesen, dass man sogar Kaffee verwenden kann. Da er die Gefäße erweitert und somit die Darmperistaltik anregt.

Trinken ist das A und O beim Fasten ! Es spült den Körper so richtig durch und entfernt Giftstoffe, Detox für den Körper, wie man heute so schön sagt. Ausserdem beugt es Kreislaufproblemen vor. Solltest du während dem Fasten Gelenkschmerzen bekommen, könnte es sein, dass deine Harnsäure zu stark angestiegen ist, hier heisst es extra viel trinken und einen Arzt aufsuchen.

Am ersten Fastentag ging es mir relativ gut. Sowohl körperlich als auch geistig.

2. Fastentag: 

Leichtes Hungergefühl, aber sonst keinerlei Beschwerden (die ich auch sonst nicht hätte).

Viel Tee getrunken und den Entsafter benutzt.


Es gab leckere Säfte die ich in einem anderen Blogeintrag genauer erwähnen werde.


3. Fastentag:

Heute war ich wirklich sehr müde und fühlte mich matschig, bzw. wie in einem großen Wattebausch gepackt. Schlaaafen, schlafen, schlafen - lesen und ausruhen.

Leberwickel. Dazu eine Wärmfalsche in ein feuchtes Tuch und auf im Liegen auf die Leber gelegt. Ein Handtuch darüber und schön unter die Decke kuscheln.

Da ich ja weiterhin für meine Familie einkaufe und koche, dachte ich heute immer : " oh sieht das lecker aus", "Nudeln, ja darauf hätte ich jetzt Lust". Es war schon hart.

4. Fastentag:

Immernoch kein Fastenhoch. Leider. Dafür habe ich intensive Träume und meistens hat es was mit der Aufarbeitung meiner Vergangenheit zu tun. Sehr konfus, aber da muss man eben durch.

Gelüste - aber kein Heisshunger. Mir fehlt etwas warmes.

Leider hatte ich kein frisches Gemüse mehr zuhause und hab mir abends etwas Gemüsebrühe/ Biopulver aufgekocht.... 4-5 Löffel gegessen und es war Schluss. Zu salzig und es tat meinem Magen auch nicht sonderlich gut. Frisch ist eben besser und mäßig würzen.

5. Fastentag:

Habe mir die Aufbautage ausgerechnet und entschlossen, es müsste fürs erste reichen. In der Reha werde ich 21-28 Tage Heilfasten und das wird schon Kräftezehrend genug.

Den Tag bekam ich auch sehr gut rum und freute mich aber auf morgen / das Fastenbrechen.

Fastenbrechen:

Es gab diesen leckeren kleinen Pfirsich als Frühstück. Mittags ein kleines Kamutbrötchen mit Rucolaaufstrich von Zwergenwiese und Abends gibt es ein paar Minipellkartoffeln und gedünstetes, weiches Gemüse (Karotten, Erbsen).


Aufbautage:

Leicht verdauliche Kost (nichts frittiertes, gebratenes, scharfes etc.), kleine Portionen und laaaaangsam Essen. Viel Trinken ist wie eh und je wichtig.


Fazit:

Fasten ist nicht so schwer wie man denkt. Dennoch sollte man sich gerade für den Anfang Zeit und Ruhe gönnen und nicht während der Hektik des Alltags/Arbeit fasten. Viel bewegen, vorallem an der frischen Luft und viel Trinken (stilles Wasser, ungesüßter Tee, verdünnte Säfte).


Mein Mann und ich wollen im August/September gemeinsam eine Saftkur machen und uns durch sämtliche Entsafterrezepte arbeiten. Da freu ich mich schon sehr drauf.

Es gibt viel Literatur zum Thema und hier noch ein paar Buchempfehlungen von mir:





Vielleicht hast du ja auch Lust zu Fasten? Ich wünsche dir viel Spaß dabei !

Damit deinem Fasten nichts im Wege steht berate dich vorher am Besten mit deinem Arzt und bereite dich auf dein Fastenerlebnis vor.

Mache es dir gemütlich zuhause (warme Decken, Wärmflasche, Wollsocken = man friert leichter beim Fasten), kauf dir leckere Tee´s und aussreichend stilles Wasser, wenn möglich packe alle Süßigkeiten und Versuchungen weg (raus aus dem Haus), hol dir wohlig duftende Badezusätze zum Entspannen, vielleicht beginnst du auch ein Fastentagebuch?

Genieße deine Auszeit ! 

Liebe Grüße

Eure Yvonne

Gelenkschmerzen = Rheuma / Arthritis?

Seit gut 6-7 Wochen plagen mich nun schon Gelenkschmerzen, welche an eine "rheumatoide Arthritis" erinnern. Aber was ist es?



Meine Symptome sind folgende:

- Verschlimmert sich im Ruhezustand (vorallem im Liegen/Nachts)
- Symetrisch sind alle Gelenke der Extremitäten betroffen (Finger, Handgelenk, Ellenbogen, Knie und Füße)
- Erschöpfung, Müdigkeit, Nachtschweiß
- Morgensteifheit der betroffenen Gelenke



Die Schmerzen traten erst nach der Erkältung vor ca. 6-7 Wochen auf. Also evtl. Bakterien/Viren in den Gelenken?

Von unserem Osteopathen weis ich, dass viele mit Bandscheibenvorfällen erst Schmerzen bekamen, als sie an einer Erkältung/Grippe erkrankten und sich dort die Viren/Bakterien festsetzten. Durch Antibiotikagabe wurden die Symptome gelindert oder gar geheilt.

Doch an so vielen Gelenken? Nacken, Wirbelsäule und Becken sind bei mir nicht betroffen.

Hab mir von meinem Hausarzt die Rheumawerte (RF-IgM, Antistreptolysin, CCP-AK) abnehmen lassen = sie sind alle im Normalbereich bzw. negativ.

Doch kein Rheuma/Arthritis? Zwar habe ich auch gelesen, dass man Rheuma auch ohne Faktoren im Blut haben kann, aber ich hab gern handfeste Beweise.

Ein wirklich lästiger Begleiter. Warum genau jetzt?


Mein Gastrologe meinte "Das käme schon öfter bei Colitis Patienten vor und die Erkältung hätte das halt nun getriggert." Er verschrieb mir promt das Rheumamittel Celebrex.

Gut das ich die Packungsbeilage gelesen habe "Gegenanzeige - nicht anweden bei CED / Colitis bzw. Crohn..." Und viele erfreuliche Nebenwirkungen standen auch drin... Also weg damit.
Der Gastrologe müsste doch wissen, dass er dieses Mittel nicht bei CED´s verschreiben darf.


Um der Sache nun konkreter auf den Punkt zu gehen und die Erkankungen womöglich auzuheilen, habe ich mir einen Reha-Antrag schicken lassen und hoffe, dass er auch bewilligt wird. Genug "Leidensdruck" hätte ich ja. *seufz mit einem lachenden und einem weinenden Auge*

Zudem würde ich ja gerne wieder mehr Sport machen und meine Ausbildung beginnen, wofür ich wirklich sehr viel Sport machen müsste.

Ich bleib einfach optimistisch und geb mein Bestes !

Vielleicht hat von euch ja noch jemand eine Idee, was es sein könnte? Würde mich über ne Idee freuen.

Liebe Grüße

Eure Yvonne